Für Anfang Juni 2026 ist die Anlieferumg von neun Rotorblättern für die neuen Windenergieanlagen im Windpark Hummelsebene geplant. Um den sicheren Transport durch die Gemeinde Durbach und den Ortsteil Ebersweier zu ermöglichen, sind verschiedene Anpassungen an der lokalen Strominfrastruktur erforderlich. Begündet ist dies durch die benötigte hohe Durchfahrtshöhe der Transporte.
In den Zeiträumen 04.05. - 29.05.2026 und ab Ende der Transporte – geplant für den 13. Juni 2026 - bis voraussichtlich Ende Juni 2026 setzen E-Werk Netze die dafür notwendigen Arbeiten am Bestandsnetz um.
Alle von den Maßnahmen betroffenen Grundstückseigentümer sind bereits schriftlich darüber informiert, welche Maßnahmen bei ihnen anstehen. Die Monteure von E-Werk Netze werden während der Baumaßnahme von Kollegen des Unternehmens Omexom GA Süd GmbH aus Ubstadt-Weiher unterstützt, das eine vollständige Kolonne inklusive Sonderfahrzeugen bereitstellt. „Mit dieser hochwertigen fachlichen Unterstützung sichern wir gute Arbeitsqualität und schonen das Eigentum unserer Kunden“, erklärt Stefan Schmutzler, E-Werk Netze, der die Maßnahme projektiert.
Bezüglich der Transportplanung stehen die Kollegen von E-Werk Netze im regen Austausch mit dem Bauherren und zukünftigen Windparkbetreiber, der Windpark Hummelsebene GmbH & Co. KG.
Montagearbeiten an den Freileitungen und auf Dächern notwendig
Damit die Transporte der Rotorblätter reibungslos funktionieren können, sind einige Anpassungen erforderlich. So müssen zum Beispiel Zu- und Ableitungen im Freileitungsnetz vorübergehend oder endgültig entfernt werden. An Dachständern erfolgen statisch notwendige Anpassungen an vorhandenen Ankern. Auf wenigen Dächern müssen provisorische Leitungsbrücken neu montiert werden.
Einzelne Strommasten werden von Holz in Stahlrohrausführung gewechselt. Provisorisch müssen einzelne Holzmasten errichtet werden, die nach der Maßnahme wieder abgebaut werden. Einige Straßenbeleuchtungs-anlagen werden von heutiger Überspannungsleuchte in einen Beleuchtungskandelaber dauerhaft verändert.
Damit die Stromversorgung unterbrechungsfrei sichergestellt ist, sind an zwei Stellen Stromaggregate im Einsatz. Einige Freileitungsstrecken können nach mehreren ergänzenden Kabelverlegemaßnahmen dauerhaft entfernt werden.
Alle provisorischen Änderungen werden nach erfolgtem Schwerlasttranport zurückgebaut und der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt. Unmittelbar nach dem letzten Transport gehen die Aggregate als erste Maßnahme wieder außer Betrieb.
Einige Straßenbereiche müssen für den Einsatz von Steigerfahrzeugen kurzzeitig eingeschränkt oder gesperrt werden. Diese benötigen für einen sicheren Betrieb festen Stand, wenn die Hubarbeitsbühne die Monteure an den Arbeitsort heben. Die Abstimmungen mit dem Landratsamt Ortenaukreis sind angelaufen.
„Unser Ziel ist es, die Beeinträchtigungen für Anlieger so gering wie möglich zu halten“, betont Matthias Heck, Technischer Geschäftsführer E-Werk Netze, und präzisiert: „Dennoch können wir kurzzeitige Einschränkungen bei der Stromversorgung an betroffenen Stellen nicht komplett ausschließen. Das beinhaltet auch kurzzeitige Versorgungsunterbrechungen, um mit bestmöglichem Arbeitsschutz im spannungsfreien Zustand erforderliche Montagearbeiten durchzuführen.“
Stefan Schmutzler: „Wir bedanken uns bereits heute für die Unterstützung seitens der Gemeinde Durbach sowie Ihren Bürgerinnen und Bürgern für einen guten Ablauf dieser auch für uns besonderen Aufgabe.“