Die Voraussetzungen für ein leistungsfähiges, zukunftsstarkes und nachhaltiges Stromnetz, das den Anforderungen der Energiewende gerecht wird, schafft das Überlandwerk Mittelbaden aktuell in Durbach und investiert hierfür rund 200.000 Euro. Mit der Verlegung der Erdkabel erfolgt koordiniert und parallel die Verlegung einer kommunalen Abwasserleitung und von Leerrohren für Glasfaserkabel. Das Unternehmen Christina Horn Baggerbetrieb aus Ohlsbach ist mit der Durchführung der Erdarbeiten beauftragt. Voraussichtliches Ende der gemeinsamen Gesamtbaumaßnahme der Gemeinde Durbach und des Überlandwerks Mittelbaden ist für Ende Dezember 2025 vorgesehen.
Zwischen den beiden Ortsnetzstationen - „Obertal“ und „Taumatte“ - erneuert das Überlandwerk Mittelbaden seine Infrastruktur. Die Baumaßnahmen umfasst eine 900 Meter lange Haupttrasse, in der Mittel- und Niederspannungserdkabel verlegt werden. Zehn Häuser erhalten zukünftig ihren Strom über Erdkabel. Hierfür sind einige Abzweige zur Hauptstraße erforderlich, um alle Gebäude im Ausbaubereich zu erreichen. Die noch bestehenden Freileitungen werden danach abgebaut.
Kontinuierlich erweitert das Überlandwerk Mittelbaden sein Stromnetz, um so auf zusätzliche Einspeiseleistungen, wie beispielsweise von PV-Anlagen, vorbereitet zu sein und die Versorgungssicherheit der Kunden zu erhöhen. Das Stromnetz bildet das Fundament, auf dem die Energiewende fußt. Explizit die Niederspannungs- und Mittelspannungsnetze sind es, über die die dabei erzeugte Energie verteilt werden kann.